Van Dit un Dat un over Minsken un hör Wark in Ostfreesland. Aber ok 'n bietje Gedöns un Saken van Nahbers

Freitag, 30. Juli 2010

Omas Teich Festival am 30. und 31. Juli 2010

Fans und Gäste des legendären Festivals „Omas Teichkönnen seit dem 26. Juli aufatmen: Das Landgericht Aurich hat in einem Eilbeschluss endgültig grünes Licht gegeben. Das Festival wurde genehmigt und heute geht es los!
Und zwar wie vorgesehen auf dem:
Gelände der ehemaligen Baumschule Kortmann
Pallandsweg
26629 Westgroßefehn.



Detaillierte Infos über Rechte, Pflichten und zusätzlichen Spaßmöglichkeiten auf dem Festivalgelände finden Sie hier
Für alle, die mit der Bahn anreisen, haben die Veranstalter (Lake-Entertainmant GbR, Leer) Shuttlebusse eingesetzt, die die Besucher direkt vom Bahnhof abholen und zum Festivalgelände befördern. Kosten pro Person und Fahrt: 2,50 €. Am Sonntag geht der Transfer zum gleich Preis wieder zurück zum Bahnhof.

Es stehen Zeltplätze und Einzelduschkabinen zur Verfügung, außerdem Waschbecken mit Spiegel und Steckdosen zum Waschen zwischendurch. Die Duschen werden rund um die Uhr von Reinigungskräften sauber gehalten, deshal kostet die Benutzung pro Dusche 2,- pro Person.

Die Anzahl der Mobiltoiletten wurde erhöht und befinden sich auf dem Campingplatz. Auch hier wird das ganze Wochenende fleißig geputzt. Zusätzlich wurde eine behindertengerechte Toilette instaliert.

Wer kommt?
Erwartet werden ca.
8000 Besucher, die sich auf die Shows und die Musik der angekündigten Gruppen freuen:
  • Fettes Brot
  • Kettcar
  • Nada Surf
  • Biffy Clyro
  • Johnossi
  • Mediengruppe
  • Telekommander
  • Friska Viljor
  • The Busters
  • Jupiter Jones
  • Hellsongs
  • The Black Box
  • Revelation
  • Scumbucket
  • Long Distance
  • Calling
  • Frittenbude
  • Trip Fontaine
  • The Picturebooks
  • Beat!Beat!Beat!
  • Tim Neuhaus
  • Captain PlanET
  • tusq
  • Antitainment
  • Dioramic
  • Supershirt
  • Telegraphs
  • Alias Caylon
  • Mega! Mega!
  • Solo Morasso
  • Frogfly

Jetzt aber schnell, das Zelt eingepackt, die Zahnbürste nicht vergessen und dann ab ins Vergnügen! Wer noch keine Karten hat, kann sie direkt nach der Anreise am Geländeeingang kaufen.

Preise:
für beide Tage: 55,- €
für Freitag: 38,- €
für Samstag: 38,- €
Platz für Wohnmobil: 15,- (leider schon alles ausgebucht!)

Montag, 26. Juli 2010

9. Ritterfest zu Dornum im und am Schloss Dornum




Ritterfeste sind immer wieder ein Spektakel mit mystischem Flair, die Besucher aller Altersgruppen anziehen und verzaubern.



Dornum richtet vom 24. Juli bis 1.August 2010
sein 9. Ritterfest aus und kann auch dieses Mal wieder auf viel Spaß, Unterhaltung und zahlreiche Gäste zählen.




Feuerspucker, Wasserspiele, Tänzer und Tänzerinnen, altes Handwerk, Märkte und jede Menge Aktionen zum Staunen

Unter der Woche haben Gäste in Werkstätten Gelegenheit einmal auszuprobieren, wie es sich damals im Mittelalter gelebt hat. Hier wird geschmiedet, gefilzt, gesungen und getanzt und jeder kann mitmachen.

Am 29. Juli können Sie sich entführen lassen in die geheimnisvolle Welt der Elfen und Trolle. Vorher jedoch, lassen Sie sich beim Abendkonzert mit Euphorica in die richtige Stimmung versetzen, während das Dornumer Schloss unter dem Motto Lux Noctis in mystische Lichter der Nacht gehüllt wird.




Ritter, Knappen und das Spiel mit Feuer und Wasser



Wilde Reiterspiele erwarten Sie am 31. Juli und 1. August, wenn Mandshur Tengri (direkte Nachfahren von Dschingis Khan?) mit seinen tollkühnen Kerlen ihre Künste hoch zu Ross zeigen.


Und zwischendurch ist überall auf dem Gelände Gelegenheit, sich von Gauklern unterhalten zu lassen, Unbekanntes auf dem Handwerksmarkt zu entdecken und vielleicht sogar ein echtes mittelalterliches Outfit zu erwerben.

Fremdartige Gerüche, Leckereien und Musik, wie man sie sonst nicht hört, gibt es an jeder Ecke und natürlich kleine Theaterszenen.


Der Besuch kann ich wärmstens empfehlen denn er macht der ganzen Familie riesigen Spaß!

Das detaillierte Programm können Sie hier direkt von der Dornumer Internetseite downloaden.

Fotos: M. Stöppler


gcroth, satzstudio roth, emden

Freitag, 23. Juli 2010

Endlich rückt die Zeckengefahr in den Blickpunkt der Medien

Eine Gefahr, die in Norddeutschland lange unterschätzt und heruntergespielt wurde, ist der Zeckenbiss. Allgemein bekannt ist, dass die Zecken im Süden die FMSE übertragen können. Diese Gefahr ist in der Tat in den nördlicheren Region gering. Doch Zecken übertragen noch eine Menge mehr Krankheiten, die dramatische Folgen für Menschen und Tiere haben, wenn die Erreger in ihren Körper gelangen.

Hier ist zur Zeit die Borreliose die Krankheit, die von den Zecken in unserer Region immer häufiger übertragen wird. Gleich vorweg sei gesagt: Nicht jede Zecke trägt die Borrelien in sich und selbst wenn, führt auch in diesem Fall der Biss nicht unbedingt zur Infektion. Voraussetzung, dass die Borrelien in den Körper gelangen können, ist nicht der Biss allein. Die Zecke muss einige Zeit auf der Einstichstelle verbracht haben und ihren Verdauungssaft in die Bissstelle übergeben haben. Deshalb ist es wichtig, dass Zecken immer sofort entfernt werden, dann ist die Gefahr einer Erkrankung gering.


Die Borreliose gab es schon immer auch in Ostfriesland
.
Die Zahl der erkrankten Menschen steigt aber in den letzten Jahren, mit dem Anstieg der Zeckenpopulation, stetig an. Eines der Hauptprobleme ist, dass Zeckenbisse oft nicht bemerkt werden. Beißen sich Zecken auf der Schulter oder dem Rücken fest, bekommt man den Biss gar nicht mit, die Zecke fällt unbemerkt vom Körper ab und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Wird die Borreliose nicht behandelt, entwickeln sich Monate bis Jahre später diverse unterschiedliche Krankheitsbilder, die weder Arzt noch Patient so ohne Weiteres einschätzen können. Gelenkschwellungen und -schmerzen sind hier das häufigste Symptom. Doch auch allgemeine Erschöpfung, ständiges Schlafbedürfnis, ungewohnt häufige Kopfschmerzen oder Hautekzeme können ein Hinweis auf eine Borreliose sein.

Auf Symptome achten
Ein früher Hinweis auf die Infektion ist ein plötzliches Krankheitsgefühl wie man es bei einer beginnenden Grippe hat. Und genau das vermuten Betroffene auch, nämlich, dass sie eine leichte Sommergrippe erwischt hat. Viele gehen deshalb nicht zum Arzt. Die Symptome verschwinden wieder und niemand denkt noch an einen Zeckenbiss.


Bei etwa der Hälfte der Infizierten gibt es noch eine Chance, die Krankheit rechtzeitig zu entdecken, bevor sich die Bakterien ins tiefe Gewebe festsetzen und dort Krankheitsschübe auslösen. Etwa zwei bis vier Wochen nach einem Zeckenbiss, rötet sich die Bisstelle und es bildet sich ein roter Kreis, der sich mehr und mehr ausweitet. Das sogenannte Erythema Migrans ist über mehrere Wochen sichtbar und klingt langsam ab, dabei erscheint der Bereich zwischen dem roten Kreis und der Bissstelle heller. Auch dieses Symptom verursacht keine Beschwerden und kann z.B. auf dem Rücken übersehen werden.

Wird die Borreliose nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, führt sie früher oder später zu einschneidenden gesundheitlichen Problemen bis hin zur Invalidität, da die Borrelien Muskeln, Gelenke und auch die Nerven angreifen und bis ins Gehirn wandern. Rechtzeitig erkannt, kann durch hohe Antibiotikagabe in den meisten Fällen die Borreliose völlig ausgeheilt werden.


Vorbeugen ist der beste Schutz

Eine Impfung gegen Borreliose gibt es zwar, sie ist aber in Deutschland nicht für den Menschen zugelassen.
Zecken sitzen übrigens nicht nur, wie vielfach gesagt wird in hohem Gras. Sie sitzen auch auf Bäumen im Wald und lassen sich einfach herunterfallen, wenn sie die Körperwärme eines Lebewesens aufnehmen. Der einzige Schutz vor einem Zeckenbiss ist, dass man sich nur mit Schuhen und Kleidung in Wald und Wiesen aufhält. Zudem abends gründlich duschen, den Körper absuchen (die Zecken sind klein, manche nur 1-2 mm) und vor allem das Haar gründlich untersuchen. Wird eine Zecke entdeckt, kann man sie vorsichtig aus der Haut ziehen und dem Arzt übergeben, damit er eine Laboruntersuchung vornimmt. Bitte Zecken niemals Quetschen oder mit Öl beträufeln. Genau diese Form der Entfernung führt dazu, dass die Bakterien aus dem Darm der Zecke ins Blut übergehen. Für wenig Geld gibt es in Apotheken und Drogerien kleine Zeckenzangen, mit denen man das Tier abnehmen kann.

Zecken übertragen eine Menge bakterieller Krankheiten.
Betroffene können sich an den Selbsthilfeverein „Borreliose & FSME Bund Deutschland e.V.“ wenden. Frau Monika Sickfeld hat diesen Verein gegründet und stellt ihr umfangreiches Fachwissen zum Thema allen Betroffenen zur Verfügung, gibt Hilfe bei der Suche nach Therapien und zum Umgang mit der Krankheit.

Auf ihrer Internetseite finden sich weitere Informationen und wichtige Adressen.

Auch Wikipedia hält wertvolle und interessante Infos über Zecken bereit.


Foto Wanderröte: Jost Jahn, "Creative Commons Lizenz" Wikipedia
Foto Zecke: André Karwath “Creative Commons Lizenz" Wikipedia


Sonntag, 18. Juli 2010

Delft- und Stadtfest in Emden


Gut, dass ich mit meinem Besuch auf dem Delftfest bis heute gewartet habe. Das Wetter war einfach spitzenmäßig und geradezu ideal für einen Bummel über das Delftfest. Damit ich auch paar Fotos machen konnte, ohne dass 150.000 Besucherköpfe mir ins Bild laufen, habe ich mich am frühen Vormittag auf den Weg gemacht.


Die Bühne am Rathausplatz hat die Strapazen der Samstagnacht offenbar gut überstanden und wartet geduldig auf das heutige Programm:




• 11.00 - 13.30 Gesangsduo Message blue
• 14.00 - 15.00 Black Shadows
• 15.00 - 16.00 XXL
• 16.00 - 17.00 Black Shadows
• 17.00 - 19.00 Duo Leuchtfeuer


Die leere Hafentorbühne sieht so ähnlich aus, ich spare mir hier deshalb das Foto, verrate aber, was dort heute abgeht:
• 11.00 - 13.00 Hans Otto und seine Fischweiber
• 12.00 - 13.45 Kraftwerkschor
• 14.00 - 15.00 Livin Crowd
• 15.00 - 16.00 Irish Mystic Dancer
• 16.00 - 18.00 Living Crowd
















Wie schon gestern findet auch heute der traditionelle Flohmarkt von 10.00-18.00 Uhr statt.

Gut verteilt finden sich für die Kleinen Karussells, Hüpfburgen und was sonst die Kinderherzen erfreut.


Etwas näher beschäftigt habe ich mich anschließend mit dem Jetskirennen, das um 11 Uhr stattfand.


Noch deutet nichts darauf hin, dass die friedliche Idylle gleich jäh zu Ende sein wird ...



Was soll ich sagen, mir wäre so ein Gefährt zu gefährlich, aber schon das Zuschauen macht riesig Spaß! 250 PS hat so ein Jetski und ich hatte Mühe einige der Geschosse mit meiner Digitalkamera einzufangen.








































So manchem Bootsurlauber dürfte das Herz in die Hose gesackt sein, wenn die Jetskis auf sie zuhielten und im letzten Moment noch abdrehten.














Leckere Fischdelikatessen gabs logischerweise wieder, was wäre ein Fest in Emden ohne Fisch?






Von 13.00 bis 16.30 Uhr gibt’s dann noch ein weiteres Spektakel. Mit selbstgebauten Fahrgestellen stürzen sich furchtlose Schipper über eine Rampe in den Delft. Davon gibt’s dann aber erst im nächsten Jahr die Bilder hier, denn nach der letzten Aufnahme vom Jetski, musste ich meinen Besuch abbrechen, weil ich mich zu nah an mein Motiv gewagt hatte ...

Die Abkühlung war bei der Hitze aber recht angenehm und was natürlich nicht fehlen durfte, war mein heißgeliebte Matjesbrötchen zum Abschluss.

















Und die gute „Peterke“
muss am Ende wie eh und je
wieder die Straßen fegen.

Sonntag, 11. Juli 2010

„Open Ship“ für Besucher bereit

Das GKSS-Forschungsschiff "Ludwig Prandtl"


Das GKSS Forschungszentrum in Geesthacht, erforscht alles in Sachen Klima, Sturmfluten und Umwelt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen können neue umweltschonende Materialien entwickelt, umweltfreundliche Technologien für medizinische und wirtschaftliche Bereiche verbessert oder Katastrophenvorsorge betrieben werden.

Unter anderem wird hierfür das Forschungsschiff “Ludwig Prandtl“ eingesetzt, das mit modernster Technik ausgestattet, auch die Nordsee erkundet. Und zwar sowohl unter wie über Wasser.

Vom 12. bis 16 Juli hat die Öffentlichkeit Gelegenheit, das Schiff zu besuchen und sich über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu informieren. Wissenschaftler des GKSS-Forschungszentrums wie Institutsleiter Prof. Hans v. Storch und Prof. Franciscus Coljin (u.a.), freuen sich, Ihre Fragen zu beantworten und ihre Arbeit vorzustellen. Der Besuch auf dem Schiff ist kostenlos und sicher ein spannendes Ausflugsziel, das so manch überraschend Neues für die Gäste jeden Alters bietet.

Zusätzlich werden in Abendveranstaltungen Themen wie Küstenschutz, Sturmfluten und Wattenmeer erläutert.

Zur Einstimmung zwei Videos, die deutlich machen, wie wichtig die Forschung der GKSS für uns alle ist:




Weitere spannende Infos und Interviews(z. B. Ölunfall in der Nordsee!) finden Sie auf der Internetseite des GKSS




Hier können Sie in der nächsten Woche an Bord gehen:
  • am 12. Juli in Wilhelmshaven
  • am 14. Juli auf Norderney
  • am 15. Juli im niederländischen Hafen Delfzijl
  • am 16. Juli in Leer

Mitmachen und Gewinnen:
"Verständliche Wissenschaft 2010"
Der diesjährige GKSS Preis ist mit 5000 € dotiert, die sich auf die ersten drei Gewinnplätze aufteilen.

Die Preise
  • 1. Platz: 2.500 EURO
  • 2. Platz: 1.500 EURO
  • 3. Platz: 1.000 EURO

Mitmachen können Wissenschaftler/-innen die im Jahre 2009 promoviert haben. Sie können Ihre Dissertation in einem abgesteckten Zeitrahmen vorstellen. Die Besonderheit: Der Vortrag soll so gestaltet sein, dass sein Inhalt auch für Nichtfachleute einfach und verständlich ist.

Bewerben können Sie sich bis zum 1. August 2010. Nähere Einzelheiten zu den Teilnahmebedingungen erfahren Sie auf der Internetseite des GKSS.


Quelle für Bild- und Tonmaterial: "GKSS-Forschungszentrum Geesthacht"

Donnerstag, 8. Juli 2010

Urlaubszeit! Wohin mit dem Hund?

Natürlich gibt es Hundepensionen, in denen man sein Tier gut versorgt weiß. Aber ganz ehrlich: Geht es Ihnen wirklich gut damit? Wie soll Ihr Hund verstehen, dass Sie ihn grundlos (aus seiner Sicht) in fremder Umgebung zurück lassen? Und überhaupt, wer lässt schon seinen besten und treuesten Kumpel zurück, wenn es gilt, etwas Aufregendes zu erleben?

Dabei ist es ganz einfach:
Nehmen Sie Ihren Hund mit
in Ihren Ostfrieslandurlaub

Genießen Sie mit ihm gemeinsam die schönste Zeit im Jahr. In Ostfriesland ist das ohne weiteres möglich. Wann hat man schon einmal soviel Zeit, um sich den ganzen Tag mit seinem Hund zu vergnügen?

Die Weite der Ostfriesischen Landschaft ist eine einzige Einladung zu endlosen Spaziergängen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Nirgends kann Ihr Hund sich so austoben, wie hier bei uns, wo Sie immer innerhalb kürzester Zeit, von überall aus, mitten in der Natur sind. Und da die Ostfriesen nicht nur Kühe und Schafe lieben, sondern allgemein Tiere gern haben, finden Sie viele Vermieter von Ferienwohnungen, die Ihren Hund nicht nur dulden, sondern sich wirklich über seinen Besuch freuen! Oft haben sie eigene Hunde, die sich gut mit anderen Hunden verstehen und beim Einleben in der neuen Umgebung hilfreich sind.


Ostfriesland hat ein Herz für Tiere

Eigene Fress- und Schlafplätze werden angeboten und hin und wieder wird auch ein Hundesitting übernommen, z. B. wenn Sie ohne Hund, einen Theater- oder Museumsbesuch machen möchten.



Das alles gilt natürlich nicht nur für das Festland, sondern auch für die Ostfriesischen Inseln. Klar also, dass Sie Ihren Hund selbstverständlich mit auf die Fähren nehmen dürfen. Sie sollten nur darauf achten, dass er während der Fahrt angeleint ist. Auf den Inseln gibt es Strandabschnitte extra für die Vierbeiner, an denen Sie mit Ihrem Hund das komplette Bade-, Buddel- und Laufvergnügen auskosten können. Unkomplizierte Urlaubszeit für Herrchen, Frauchen, Kinder und Hunde sind vorprogrammiert. Denn selbst in einigen Gaststätten, Cafes und Eisdielen, wird Ihrem Hund ein eigenes Plätzchen mit frischem Wasser und einem Leckerlie angeboten.

Hund und Herrchen an der Nordsee
Ferienwohnung Hund
Hundeurlaub Ostfriesland
Urlaub mit Hund
Ballus Hundehütte
Hundestrand 24
Ostfriesland


In diesem Forum finden Sie sicherlich noch eine Menge Tipps und Infos für Ihren Urlaub mit Hund






Foto oben: © Summaruga Fabio / PIXELIO
Foto unten: © knipseline / PIXELIO

Dienstag, 6. Juli 2010

Greetsieler Woche noch bis 11. Juli 2010

Seit 1970 unterstützt der Arbeitskreis „Greetsieler Woche“ heimische und auswärtige Künstler, die sich mit dem Thema Ostfriesland auseinandersetzen.


Eröffnet wurde die Ausstellung in diesem Jahr am 4. Juli von Bundespräsident Wulff und sie lädt noch bis zum 11. Juli 2010, Einheimische und Urlauber zum Besuch ein.

Zur Feier des 40. Jahrestages wurde ein Malwettbewerb für Schulen in der Krummhörn und in den Niederlanden ausgeschrieben. Das Thema des Wettbewerbs „Weltnaturerbe Wattenmeer“ fand rege Beteiligung und die Ergebnisse werden innerhalb der Ausstellung gezeigt.



Natürlich gab es Preise zu gewinnen:
  • So kann sich die vierte Klasse der Grundschule in Jennelt über den ersten Preis für eine Gemeinschaftsarbeit freuen und einen gemeinsamen Tag im Watt erleben.
  • Ein Kutterfahrt als Preis geht an die „Ubbo-Emmius-Schule“ in Greetsiel und
  • auf einen Besuch der Kunsthalle in Emden freut sich die Schule aus Loppersum in den Niederlanden.
Und weil die 40. Ausstellung ein rundes Jubiläum ist, werden in einer Retrospektive noch einmal die Bilder von hundert teilnehmenden Künstlern aus den letzten 40 Jahren präsentiert. Es gibt also jede Menge zu sehen!

Die Hauptausstellung 2010
in der Ubbo-Emmius-Schule, Schulweg 5 in Greetsiel, zeigt Bilder aktiver Künstler wie:

Margot Drung, Hatten;
Ricardo Fuhrmann, Norden;
Peter Müller-Beißenhirtz, Braunschweig;
Klaus Müller-Bochum, Westoverledingen;
Bodo Olthoff, Aurich und
Lu Possehl aus Düsseldorf.


Öffnungszeiten:
Die Ausstellung ist täglich von 14:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.
Am Donnerstag bis 21.00 Uhr.
Eintritt: 2.-Euro für Erwachsene, Kinder frei.

Musikalisch unterhalten am
Donnerstag, den 8.Juli ab 19.00 Uhr die „Seaside Jazzmen“
in der Aula der Ubbo-Emmius-Schule und am
Freitag, den 9.Juli ab 20 Uhr das "Jade Quartett" mit einem Konzert
in der Greetsieler Kirche die Gäste.

Freitag, 2. Juli 2010

Den Urlaubern zugeneigt: Die Suurhuser Kirche


Schöne Kirchen findet man in Ostfriesland überall.

Wobei Schönheit natürlich immer im Auge des Betrachters liegt. Ob man die Suurhuser Kirche auf Anhieb zu den schönsten zählen möchte ebenfalls. Aber manchmal drückt sich Schönheit auch einfach dadurch aus, dass sie ihre Besonderheit erst auf den zweiten Blick preisgibt. Und Besonderheiten sind auf jeden Fall Anziehungspunkte, die man einfach mit eigenen Augen gesehen haben muss.

Zum Beispiel die Suurhuser Kirche.

Wenn Touristen auf ihrem Weg Richtung Inseln oder Norddeich an ihr vorbeibrausen, dann scheint es fast so, als beuge sie sich ihnen mit ihrem Glockenturm entgegen, als wolle sie sagen: „Liebe Touristen, macht doch einen kleinen Abstecher zu mir, nehmt euren Fotoapparat mit und macht ein Foto! Wer weiß, wie lange ich noch die Kraft habe, hier mit meinen über 2000 Tonnen Gewicht zu stehen.“


Für Ostfrieslandfans ist der schiefe Turm von Suurhusen natürlich ein alter Hut.

Und zwar ganz genau ein 560 Jahre alter Hut – Turm meine ich natürlich. Kein alter Hut hingegen ist die Tatsache, dass der Suurhuser Kirchturm definitiv schiefer ist, als der schiefe Turm von Pisa, und damit der schiefste Turm der Welt. Daran kann seit 2008 niemand mehr rütteln. Was man ohnehin besser vermeiden sollte, da hin und wieder schon mal einige Steine unverhofft von oben gefallen sind. Und weil wir uns nicht eines Tages mit dem Prädikat „Der flachste Turm der Welt“ schmücken wollen, wird er kontinuierlich saniert, gestützt und gehütet.

So wurde der Turm schleunigst ausgebessert, saniert und neu gestützt.

Und damit dies auch in Zukunft so bleiben kann, sollte man sich bei den Besichtigungen an die Öffnungszeiten halten, zu denen man mit einem kleinen Obolus zum Erhalt der Kirche beitragen darf, wenn man möchte. Während der kostenlosen Führung kommt man in den Genuss hochinteressanter Informationen, macht einen Rundgang um die Kirche herum und natürlich auch in die Kirche hinein. Sie ist übrigens schon ca.700 Jahre alt (ein Indiz spricht dafür, dass es sogar 1000 Jahre sein könnten) und hat mehr dramatische ostfriesische Geschichte erlebt, als einer von uns je gelesen hat. Aber das lassen Sie sich am besten von jemandem erzählen, der das viel besser weiß, als ich. Zum Beispiel von:


  • Tjabbo van Lessen unter der Telefonnummer 0 49 25 – 5 25
  • Elfriede Buß unter der Telefonnummer 0 49 25 - 28 63
  • Eilt Dirks unter der Telefonnummer 0 49 25 – 18 95
  • Kirchenführungen in der Suurhuser Kirche:
    1. April - 31. Oktober tägl. 10.30 - 13.00 Uhr und 15.30 - 18.00 Uhr,
  • Gruppen und Busreisende sind herzlich willkommen und vereinbaren vorab einen Termin.

Sie wollen mehr?

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, vermute ich mal, dass Sie ein gewisses Interesse an historischen Kirchen und ihren Besonderheiten haben. Davon gibt es in Ostfriesland eine ganze Menge, teilweise mit wunderschönen alten Orgeln. Surfen Sie doch einfach mal die Seite „Ostfriesland.de“ oder „Kirche Emden“ an. Anschließend nehmen Sie sich eine Karte, ein Fahrrad und ein oder zwei Tage Zeit, um auf den gut ausgebauten Radwegen über die Dörfer zu fahren. Ein tolles Erlebnis!

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Gern schreibe ich auch über Ihr Wunschthema!

Einfach anrufen: 0 49 21 -99 53 40 oder mailen: satzstudio-roth@t-online.de

Internet: Satzstudio Roth, Wortschmiede Roth, Ostfrieslandfan