Van Dit un Dat un over Minsken un hör Wark in Ostfreesland. Aber ok 'n bietje Gedöns un Saken van Nahbers

Samstag, 28. August 2010

Kaninchenpest (Myxomatose) in Emden

Für Kaninchenbesitzer in Emden heißt es zur Zeit besonders auf den Gesundheitszustand ihrer Tiere acht zu geben. Schon Anfang des Sommers sind die ersten Fälle von Kaninchenpest aufgetreten und noch immer werden neue Fälle gemeldet.Viele Tiere wurden bereits eingeschläfert.

Übertragen wird die Myxomatose von Flöhen, Stechmücken und von Tier zu Tier. Ansteckung erfolgt oft dort, wo gerade Kinder sie nicht vermuten: beim Auslauf im Garten oder auf der Wiese. Hier können die Erreger lauern, ausgestreut von Wildkaninchen.

Montag, 23. August 2010

Der Mensch geht zurück ins Wasser
und die Wale kommen an Land

•      In Sachsen suchen sich die Flüsse neue Betten
•      in Russland brennen die Wälder
•      im Regenwald werden sie abgeholzt
•      am Pol schmelzen die Gletscher
•      Afghanistan und Indien versinken
•      die Wüsten fressen sich nach Norden vor
•      Spanien leidet unter Trinkwassermangel
•      Obama nimmt ein Bad im ölverseuchten Golf v. Mexiko
•      Californien und Griechenland versinken im Schnee
•      Aids und Hunger und Masern rafft halb Afrika dahin
•      500.000 Menschen vom Hochwasser in China betroffen
•      8 Millionen Menschen in Indien obdachlos
•      Wale stranden in Massen und verbluten sterbend an Stränden ...


Wäre ich sarkastisch, würde ich angesichts der nicht enden wollenden gegenwärtigen Tragödien sagen: „Irgendjemand scheint bei der Erde einen Resetknopf gedrückt zu haben. Die kränkelnden Wälder brennen ab und verwandeln sich in unbewohnbare Wüsten, während die Gletscher schmelzen und das Meer sich das ihm vom Menschen abgerungene Land zurückholt. Die Menschen gehen zurück ins Wasser und die Wale kommen an Land.“ Man könnte auch sagen: die Kriegerischen gehen ins Wasser und die Friedlichen an Land. Das Bibelwort: „Die Letzten werden die Ersten sein", bekommt in diesem Zusammenhang eine völlig neue Dimension.


Vermutlich könnte der Erde nichts besseres widerfahren, als dass das Lebewesen, dass ihr in kürzester Zeit den größtmöglichen Schaden zugefügt hat, zunächst einmal wieder von der Bildfläche verschwindet, damit die Natur sich regenerieren und ungestört neues Leben ausprobieren kann, ohne dass bei jeder neuen Art die entsteht, ein Mensch mit Casher und Stecknadel bereitsteht, um es zwischen zwei Buchseiten zu quetschen oder an die Pinwand zu heften.



Norden, Aurich, Leer und Riepe werden neuerdings immer öfter von Windhosen heimgesucht und ich frage mich verwundert, weshalb all diese Katastrophen um Emden scheinbar einen Bogen machen. Dass eine übermächtiges Wesen seine Hand schützend über die Emder hält, mag ich nicht glauben, da sie auch nicht besser oder schlechter sind als der Rest der Welt. Und dass katastrophale Überflutungen bisher ausblieben, hat sicherlich mit einer guten Eindeichung zu tun, die in Indien, Afghanistan und China, in denen jetzt Menschen Haus und Dorf und ihr Leben verlieren, versäumt wurde. Nicht weil man die Gefahr nicht kannte, sondern weil von den Verantwortlichen die Gefahr verharmlost oder ignoriert wird. Und genau diese Verharmlosung der logischen Folgen, wenn man Naturgesetze missachtet, sind ein ausschlaggebender Grund für viele Katastrophen.

„Klimaveränderungen hat es schon immer auf der Erde gegeben!“ höre ich von den Verharmlosern.
„Ja. Natürlich hat es die gegeben, aber nicht in diesem Tempo und nicht begleitet von hausgemachten Wasser-, Luft- und Lärmversschmutzungen. Und noch nie waren davon so viele Menschen betroffen, wie in unserer Zeit.“
Zu den „normalen“ Klimaveränderungen kommt die hausgemachte Zerstörung von Lebensräumen hinzu, die das gesamte ökologische Gleichgewicht zerstört. Damit potenziert sich das Ausmaß der betroffenen Lebewesen im Wasser und auf dem Land. Die Nahrungskette wird unterbrochen und das werden auch die gut betuchten Länder in absehbarer Zeit begreifen. Mal wieder zu spät.


Umweltflüchtlinge sind unterwegs auf der Erde.
Das ist ein Unwort, das schon von den Verharmlosern stammen könnte. Denn vor der Umwelt kann niemand flüchten. Und gemeint sind die Menschen, denn erst wenn sie betroffen sind, fällt auf, dass Tiere und Pflanzen schon seit dreißg, vierzig Jahren auf der Flucht sind. Ich erinnere mich, dass vorausschauende und -denkende Wissenschaftler sowie Teile meiner Generation — damals spöttisch „Körnerfresser“ genannt — dies alles schon Anfang der 70er angemahnt haben.

Vielleicht hab ich doch meinen sarkastischen Tag heute. Denn als einer der fast 7.000.000 Träger des aufgezwungenen Titels „Krone der Schöpfung“, kann ich mir einen Gedanken nicht verkneifen: Kronen haben die unangenehme Eigenschaft, durch ihr viel zu hohes Gewicht, das nicht nur aus dem verwendeten Material und der üppigen Verzierung besteht, sondern vor allem in der viel zu hohen Bedeutung, die man dieser Krone zuschreibt, schmerzhafte Druckstellen auf ihrem Träger zu hinterlassen. Abgesehen davon, ist eine Krone so ziemlich das überflüssigste Kleidungsstück das die Erde braucht.


Aber ich sehe schon, ich komme hier von Arten in Wuttels, das ist übrigens auch typisch für unsere Gattung. Da wird nichts zu Ende gedacht und schon sitzt man mitten im Chaos. Da werd ich jetzt lieber Mal einen Sparziergang an die Ems machen, bevor sie mich besucht. Dank der Sperrwerktore die bei Gandersum geschlossen werden, wenn eine Sturmflut droht, kann dies schneller geschehen, als man denkt. Ich hab das noch nicht so ganz verstanden, weshalb das Land ab Gandersum landeinwärts schützenswerter ist als davor. Vielleicht weiß einer meiner Leser das?

Dieses Bild ist in der Public Domain. John McColgan/United States Department of Agriculture / US-Bundesregierung, ist das Bild in der Public Domain.

Dieses Bild ist in der Public Domain / National Oceanic and Atmospheric Administration

Mittwoch, 18. August 2010

GaT Emden wieder auf Borkumfahrt


Das gibt’s nicht alle Tage, soll aber nach Möglichkeit auch in Zukunft zur festen Planung im Gymnasium am Treckfahrtstief gehören: Einmal jährlich macht sich die gesamte Schule mit der AG Ems auf den Weg zum Tagesausflug nach Borkum. Lehrer und Schüler genießen am Anfang des neuen Schuljahrs einen gemeinsamen Tag ohne Druck und Schulstress.

Was im letzten Jahr noch bei brütender Hitze und strahlend blauem Himmel losging, stand in diesem Jahr wettertechnisch zunächst unter keinem guten Stern. Stürmisch und regnerisch zeigten sich der gestrige Nachmittag und Abend.

Der Vorfreude tat das allerdings keinen Abbruch. Es wurde noch schnell ein neuer Bikini nebst farblich passender Sonnenbrille und ein paar Strandsandalen gekauft. Und der Rucksack für den Ausflug war schneller gepackt als die routinemäßig zu bestückende Schultasche.

Auch heute Morgen erinnerten weder Temperatur (16 ° C) noch Lichtverhältnisse (bedeckt) an einen sommerlichen Augusttag. Der Wetterbericht meldet 75 % Niederschlagswahrscheinlichkeit.


Früh aufstehen hieß es auf jeden Fall, wenn man noch einen akzeptablen Parkplatz ergattern wollte. Immerhin wurden gut 800 Schüler gleichzeitig zum Borkumkai befördert, gebracht von Eltern, Oma und Opa oder älteren Geschwistern.


Früh aufgestanden sind dann auch wohl etliche Familien, denn der extra abgesperrte Parkplatz, der den Schülern als Sammelstelle diente, war bei unserer Ankunft bereits gut gefüllt. Überall bildeten sich kleine Gruppen und Grüppchen und die Aufregung und Freude über den schulfreien Tag war sofort spürbar.


Nicht nur für die 5. Klassen, die jetzt von der Grundschule zum Gymnasium gewechselt haben, ist dieser Ausflug eine prima Möglichkeit, die neuen Mitschüler besser kennenzulernen.

Auch die höheren Klassen wurden zum Schuljahresbeginn neu zusammengewürfelt, Schüler haben neue Lehrer und Mitschüler bekommen und auch die Lehrer lernen auf diese Weise ihr „Pappenheimer“ ganz gut kennen.

Eltern benehmen sich ab einem gewissen Alter angeblich „peinlich“ und Abschiedsküßchen gibt es bestenfalls noch bei den Fünftklässlern. So fuhr ich mit einem letzten Blick auf die dunklen Wolken zur Arbeit und freute mich, dass es wenigstens den Vormittag über trocken blieb und gegen Mittag sogar die Sonne hervorkam.



Das Wetter hatte letztlich ein Einsehen, aus 75 % Niederschlagswahrscheinlichkeit wurden 0%. Wie das so ist auf Schulausflügen: Eine Wanderung durch die Dünen gehört auf Borkum einfach dazu. Auch wenn es kein Muss war, haben sich einige Schüler dieses Erlebnis gegönnt und festgestellt: Dünen sind einfach cool. Da war der anschließende Strandbesuch mit einer Abkühlung in der Nordsee eine Wohltat, die von vielen dankbar angenommen wurde.


Gegen 18.40 Uhr bog die „Ostfriesland“ in die Hafeneinfahrt, legte noch eine Drehung hin und entließ die Schüler aus ihrem Bauch.


Was sofort auffiel: Alle hatten rosige Gesichter und das auch ohne pralle Sonne! Nicht ohne Grund ist Borkum Nordseeheilbad für Menschen mit Hautproblemen wie z.B. Neurodermitis oder für Menschen, die an Asthma erkrankt sind.


Borkum tut einfach gut, und zwar bei jedem Wetter und es müssen nicht immer gleich drei Wochen sein. Einfach öfter mal kurz rüberfahren und sich ein paar erholsame Stunden gönnen!






Samstag, 14. August 2010

Spaziergang Emden und "Umzu"

Echte Ostfrieslandfans zieht es immer wieder an die Nordseeküste.
Jeder Urlaub wird sehnlich erwartet, um endlich wieder aufs platte Land fahren zu könne, am Wasser zu träumen, lecker Tee zu schlürfen und einfach der Hektik des Alltags zu entfliehen. Ich wüsste nicht, wo man das besser kann als in Ostfriesland. Deshalb käme ich auch nie auf die Idee von hier fortzuziehen, während andere davon träumen hier wohnen zu dürfen.

Eine Sache allerdings ist in Ostfriesland genauso wie überall: Man muss arbeiten, um Leben zu können. Und genau dieser Umstand hindert mich heute daran, einen längeren Beitrag zu schreiben. Diverse Flyer u.a. auch von ostfriesischen Ferienwohnung Vermietern wollen gestaltet werden, Autoren freuen sich auf die Gestaltung ihrer Bücher und etliche Auftraggeber möchten ihre Texte fürs Internet von mir geschrieben sehen.

Damit aber diese Woche nicht endet, ohne dass Ostfrieslandfans etwas über Osfriesland erfahren, habe ich einen Clip quer durch die Jahreszeiten rund um Emden und Umzu* erstellt. Vielleicht hilft er all denen, die sich schon auf den nächsten Ostfrieslandurlaub freuen, die Wartezeit ein wenig zu verkürzen.

* Mich fragte neulich jemand wo „Umzu“ eigentlich liegt. Ganz klar, ist es in diesem Clip das ländliche Gebiet der Emder Stadtteile Petkum, Jarssum und Widdelswehr!



Sonntag, 8. August 2010

Ostfriesland - Ostfriesische Inseln kennenlernen und genießen

Ich habe einen Reiseführer für Ostfriesland und die Ostfriesischen Inseln entdeckt, den ich heute vorstellen möchte, weil er mir sehr positiv aufgefallen ist.

Der Autor Dieter Katz hat in seinem Buch „Ostfriesland - Ostfriesische Inseln“ ganze Arbeit geleistet. Auf 264 Seiten findet der Ostfrieslandfan ein Fülle von Informationen über Ausflugsziele, interessante und praktische Tipps für Urlauber, geschichtliche und kulturelle Einsichten in ostfriesische Besonderheiten sowie übersichtliche Karten einzelner Ortschaften und detaillierte Beschreibungen ostfriesischer Sehenswürdigkeiten.

Der handliche Reiseführer begleitet den Urlauber kompetent von Emden bis Wilhelmshaven, von Esens bis Leer und natürlich auf alle Ostfriesischen Inseln. Allgemeine Reisetipps und wissenswerte Hintergrundinformationen über die unterschiedlichen Areale von der Küstenregion über Moor- und Geestlandschaft führen nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische sicher durchs Binnenland und die Küste entlang.

Mit Wissen, Witz und Charme erzählt
Zu jedem Kapitel zeigt Dieter Katz in frischem und unterhaltsamem Schreibstil den Weg zu Restaurants und Ausflugszielen, präsentiert interessante Hintergrundinformationen über frühgeschichtliche Ereignisse und ostfriesische Legenden.

Ob Kirchen, Mühlen oder Museen, Freizeit- und Badeparadiese - in diesem Ostfrieslandbegleiter ist mehr zu finden, als man in einem einzigen Urlaub von Ostfriesland sehen kann. Zu allen Ortschaften und den Inseln finden sich insgesamt 127 Farbfotos und 22 detaillierte Ortskarten, die die Orientierung leicht machen. Wer gern längere Touren macht, findet Vorschläge für Wanderungen und Fahrradtouren.

Auf der inneren vorderen Umschlagseite befindet sich eine praktische ausklappbare Karte mit einer Gesamtansicht Ostfrieslands. Eine weitere ausklappbare Straßenkarte auf der inneren letzten Umschlagseite zeigt Wilhelmshaven und den Jadebusen.

Dieter Katz weiß genau, wovon er spricht, wenn er sagt:
„Wenigstens eine der Ostfriesischen Inseln mit ihren unendlich weiten Sandstränden muss man besucht haben.“

Ob Campingurlaub, Hotelübernachtungen oder Privatquartiere - auch hier lässt Sie Dieter Katz nicht im Regen stehen. Zu jeder Ortschaft liefert er Ansprechpartner zur Quartiervermittlung sowie detaillierte Beschreibungen einzelner Hotels und ihrer Ausstattung.


Fazit:
  • 264 Seiten prall mit Informationen gefüllt
  • 127 wunderschöne Farbfotos
  • 22 farbige Übersichtskarten und Ortspläne
  • 10 Wanderungen und Touren
  • Alle Sehenswürdigkeiten der Küste und des Binnenlandes
  • Städte, Dörfer und Nordseebäder
  • Infos für Aktivurlaub wie Wanderungen und Radtouren
  • Vorstellung Hotels, Restaurants, Campingplätze.
  • Reisefreundliches Format (18,8 x 12 x 2 cm), das in jedes Handgepäck (Fahrradlenkertasche) passt
  • Übersichtliche Einteilung mit praktischem Register
  • Schnelles Auffinden von Antworten zu auftauchende Fragen


Erschienen ist dieser empfehlenswerte Reiseführer im Michael Müller Verlag. Für den Preis von 15,90 € liefert er goldwerte Tipps und Infos über alles, was Ostfrieslandfans (und solche, die es werden wollen) wissen müssen. Mit diesem Reiseführer kann man wirklich nichts falsch machen und seinen Urlaub einfach nur bereichern.