Van Dit un Dat un over Minsken un hör Wark in Ostfreesland. Aber ok 'n bietje Gedöns un Saken van Nahbers

Montag, 27. September 2010

Herzlich Willkommen zurück, Schweinegrippe!

Zuverlässig zum Emder Schützenfest wurde das herbstliche Regenwetter eingeläutet und man kann sich innerlich schon mal darauf einrichten, dass Türen und Fenster nicht mehr so lange und wohltuend geöffnet bleiben. Dass man nicht mehr mit Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen geweckt wird und die gemütlichen Nachmittage und Abende zu Hause vor der Tür stehen. Regenschirm hat wieder Hochsaison, ebenso wie warme Jacken und Kapuzen. Wohl dem, der ein Hobby hat, das er in den nächsten sechs Monaten verstärkt auch im Haus pflegen kann.

Donnerstag, 16. September 2010

Emder Schützenfest am 2.,3. und 4. September 1849


Im Jahre 1849 bezahlten meine Urgroßeltern beim Besuch des 1. Emder Schützenfestes ihre Zuckerstangen und Vergnügungsfahrten vermutlich noch mit Pfennig, Heller, Groschen oder Schilling.

Ein Groschen bezeichnete damals ca. 12 Pfennige (heute ca. 6 Cent) und sicher konnte man mit drei, vier Groschen in der damaligen Zeit schon einigen Spaß auf dem Schützenfest haben. Eine Karussellfahrt, die einen Groschen gekostet haben mag, schlägt heute umgerechnet mit 2,50 € zu Buche.

Sonntag, 5. September 2010

Ostfriesisches Pferd kam durch das Fenster

Der gemütliche Samstagabend fand gestern ein jähes Ende. Ein ungebetener Gast war durch das Fenster eingedrungen und sorgte für einige Aufregung.

Ein schriller Schrei meiner Tochter zeriss die gemütlichen Abendstunden. „In meinem Zimmer ist ein Monster!“ rief sie, während sie die Treppe herunterrannte, kaum dass die Füße dabei die Stufen berührten. Das blanke Entsetzen, das ihr ins Gesicht geschrieben stand, und die mit den Händen angedeutete Größe eines Fußballs, zwangen mich, mein Sofa zu verlassen und mich dem ungebetenen Gast mutig entgegenzustellen (zumindest tat ich so, als wäre es völlig normal, wenn man hin und wieder ein Monster in seinem Zimmer hat).