Van Dit un Dat un over Minsken un hör Wark in Ostfreesland. Aber ok 'n bietje Gedöns un Saken van Nahbers

Donnerstag, 8. September 2011

„Mord im ostfriesischen Hammrich“

Tödliches Wiedersehen
Mein angekündigtes Buch zum Thema "Love and Crime in Ostfriesland" ist fertig.

Kurze Inhaltsangabe:
Swantje ist eine Frau mittleren Alters, die mit beiden Beinen im Leben steht. Bis zu dem Tag, an dem sie Roland trifft. Sie geht eine Beziehung mit ihm ein, die anfangs einer filmreifen Romanze gleichkommt. Tatsächlich entwickelt sie sich zu einem Desaster, dessen Ursprung Swantje lange nicht erkennt, und dem sie scheinbar ohnmächtig ausgeliefert ist. Swantjes Verzweiflung, ihre Hoffnungen und Enttäuschungen sowie Rolands kaltherzige Lügen und infame Intrigen, bereiten im Laufe der Jahre den Rahmen, aus dem es nur noch einen Ausweg zu geben scheint ...

Mord im ostfriesischen Hammrich
Mord im ostfriesischen Hammrich


spielt an der Emsmündung in Ostfriesland. Die Geschichte hätte an jedem anderen Punkt der Welt ebenso stattfinden können, aber als waschechte Ostfriesin und lebenslanger Ostfrieslandfan, lag es nahe, dass mein erstes Buch zum Thema „Love and Crime“ in meiner Heimat spielen sollte.

Liebe und Hass haben den gleichen Ursprung und sind seit Menschengedenken das Topthema, um das sich in Beziehungen alles dreht. Das ist im tiefsten Ostfriesland nicht anders, als in London, Paris oder New York. So ist es nicht verwunderlich, wenn manche Frau, am Beispiel meiner Protagonistin Swantje, Parallelen zu ihrem eigenen Leben, ihrer eigenen Beziehung erkennt – aber auch ihre naiven Anteile von Gutgläubigkeit und Langmut, die sie in ihre hoffnungslose Lage gebracht haben.





  • Mein Autorenkollege Walter-Jörg Langbein hat sich als Testleser zur Verfügung gestellt und sagt:
  • „Ich finde die Story wirklich gelungen. Gruselig im besten Sinne des Wortes. Von Anfang an baut sich eine Stimmung auf. Man erkennt das nahende Fiasko ... das Unglück ... Du baust das sehr geschickt auf. Es entsteht ein Sog, man muss weiter lesen. Es ist wie in einem Film, aus dem man nicht aussteigen kann. Und ich möchte der Protagonistin immer wieder zurufen: ‚Lass die Finger von dem ...‘“


g.c.roth - love and crime
Hintergrund und Idee zum Buch
Ist irgendwo von „Machtmenschen“ die Rede, dann fallen einem spontan Politiker, Manager oder Vorgesetzte mit Hang zur Dressur ein. Dabei sind diese Gruppen nicht die Machtmenschen, die es besonders zu fürchten gilt. Denn sie stehen zu ihrem Streben nach Macht, ohne es zu verhehlen. Und längst nicht alle Menschen, die nach Macht streben oder sie besitzen, sind auch Menschen, die diese Macht missbrauchen.



Es gibt eine weitaus gefährlichere und größere Gruppe von Machtmenschen, die unerkannt unter uns lebt und im Verborgenen agiert. Menschen dieser Gruppe zeigen sich nach außen tolerant, wirken harmlos und stellen sich gern unwissend, bescheiden und gutmütig dar. Sie wissen, dass genau diese Eigenschaften ihnen helfen, ihre Opfer zu finden, sie zu scannen und zu testen, wo deren Grenzen liegen, um sie anschließend zum Werkzeug ihrer eigenen Interessen zu machen.

Gerät jemand in den Bann eines Machtmenschen und verpasst den rechtzeitigen Absprung, kann eine solche Beziehung verheerende Folgen haben. Besonders oft trifft man diese Situation in Beziehungen an. Deshalb habe ich mein neues Buch „Mord im ostfriesischen Hammrich“ auf die Beziehung einer Frau mit einem Machtmenschen aufgebaut. Wobei Machtmenschen nicht immer männlich sein müssen, es gibt diese Konstellation auch genau umgekehrt, wie die Erfahrung immer wieder zeigt.

Vertrauen ist die Basis jeder Beziehung. Machtmenschen investieren am Anfang ihre gesamte Energie in eine Beziehung, um dieses Vertrauen zu gewinnen. Zeitgleich schaffen sie Abhängigkeiten, die sie skrupellos für ihre eigenen Interessen ausnutzen. Jeder Versuch des Opfers die anfängliche Situation der Harmonie wieder herzustellen muss scheitern, weil Machtmenschen naturgemäß keinerlei Interesse daran haben.

Machtmenschen, die versteckt agieren, sind in der Lage, in ihren Opfern Schuldgefühle und Irritationen hervorzurufen, die sie gefügig machen, ohne dass diese erkennen können, weshalb sie sich schuldig und "nicht richtig"  fühlen. Die Folgen sind dramatisch für die Opfer. Körperliche und seelische Erkrankungen manifestieren sich nach jahrelangem Martyrium, in dem sie sich ständig in den Kreisen von Hoffnung und Enttäuschung drehen, ohne einen Ausweg zu finden.

Aus einer solchen Beziehung allein herauszukommen ist scheinbar unmöglich. Zieht sich das Opfer zurück, quält der Machtmensch, indem er sich als Opfer darstellt und wieder neue Schuldgefühle auslöst. Wehrt sich das Opfer, wird er Rache in Form von Schikanen und Verleumdungen üben, die kein Ende findet. Machtmenschen sind nicht in der Lage, Gefühle anderer Menschen zu achten, oder sich in sie hineinzuversetzen. Auf Einsicht, Vernunft oder Rücksicht warten die Opfer vergeblich.






Mord im ostfriesischen Hammrich
Tödliches Wiedersehen
Autor: g.c.roth
Format: DIN A5, 136 Seiten
ISBN 9 783842 381803

Ab sofort im örtlichen Buchhandel erhältlich/bestellbar
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